Der Dublin City Council hat die 20 Romane bekanntgegeben, die auf die Longlist für den Dublin Literary Award 2026 gesetzt wurden, die 31. Ausgabe dieses internationalen Preises. Die irische Debütromanautorin Niamh Ní Mhaoleoin und Sally Rooney ragen prominent auf der Liste mit ihren jeweiligen Werken heraus. Der Preis ehrt herausragende Fiktion auf Englisch und übersetzte Werke, die von Bibliotheken weltweit nominiert wurden.
Der Dublin Literary Award, einer der reichsten Preise der Welt für Fiktion, hat seine Longlist für 2026 enthüllt, die aus 20 Romanen besteht, die aus Vorschlägen von Bibliothekaren und Lesern aus globalen Bibliotheksnetzwerken ausgewählt wurden. Mit einem Wert von 100.000 € für Originalwerke auf Englisch vergibt der Preis 75.000 € an den Autor und 25.000 € an den Übersetzer für geeignete übersetzte Titel. An der Spitze der Liste stehen der Debütroman Ordinary Saints von Niamh Ní Mhaoleoin, veröffentlicht bei Manilla Press, und Intermezzo von Sally Rooney bei Faber. Zu den anderen bemerkenswerten Einträgen gehören Dream Count von Chimamanda Ngozi Adichie (4th Estate/HarperCollins), Our Evenings von Alan Hollinghurst (Picador) und The Emperor of Gladness von Ocean Vuong (Jonathan Cape). Sechs übersetzte Werke sind auf der Longlist vertreten und heben internationale Stimmen hervor. Dazu gehören The Empusium von Olga Tokarczuk, übersetzt aus dem Polnischen von Antonia Lloyd-Jones und veröffentlicht bei Fitzcarraldo Editions, sowie In Late Summer von Madalena Blažević, übersetzt aus dem Kroatischen von Anđelka Raguž für Linden Editions. Weitere Titel umfassen Creation Lake von Rachel Kushner (Simon & Schuster), Endling von Maria Reva (Penguin Random House), Gliff von Ali Smith (Hamish Hamilton), Good Girl von Aria Aber (Bloomsbury) und There are Rivers in the Sky von Elif Shafak (Viking). Die Shortlist mit sechs Büchern wird am 7. April angekündigt, der Gewinner am 21. Mai 2026 vom Lord Mayor von Dublin, Councillor Ray McAdam, im Rahmen des International Literature Festival Dublin enthüllt. Dieses jährliche Event unterstreicht die Rolle des Preises bei der Förderung vielfältigen literarischen Talents.