Im Oberliga-Spieltag gab es für die Teams aus der LN-Region keine Siege: Der SV Eichede spielte 2:2 beim PSV Neumünster, während der SV Preußen Reinfeld mit 1:4 gegen den TuS Rotenhof unterlag. Beide Mannschaften verpassten wichtige Punkte im Auf- bzw. Abstiegskampf. Trainer Paul Kujawski und Axel Junker kritisierten nach den Partien individuelle Fehler und mangelnde Konzentration.
Der SV Eichede hat am Samstag in der Oberliga Schleswig-Holstein beim PSV Neumünster nur ein 2:2 (1:1) geholt. Die Stormarner starteten stark und führten durch ein Tor von Marko Ljuljic in der 34. Minute nach einer Hereingabe von Jens Wollesen. „Ich finde, wir sind gut ins Spiel gekommen. Es war ein offenes Spiel, aber wir hatten die besseren Torchancen“, sagte Trainer Paul Kujawski. „Das 1:0 war aus meiner Sicht verdient.“ Sechs Minuten später glich Timo Barendt für Neumünster aus (40.). Nach der Pause drehte der Gastgeber das Spiel: Tim Möller machte es 2:1. „Nach dem 1:1 haben wir ein bisschen den Faden verloren“, analysierte Kujawski. „Wir sind nicht mehr richtig in unsere Pressingmomente gekommen, haben Zweikämpfe verloren und nicht gut abgesichert.“ Eichede kam zurück und Leon Tonder egalisierte in der 79. Minute. Trotz Druck in der Schlussphase verpassten Kazusansuke Ikeda und Justin Krüger Chancen auf den Sieg. „Die letzten 15 bis 20 Minuten haben komplett uns gehört“, betonte Kujawski. Es war der zweite Spiel ohne Sieg für den Tabellendritten Eichede, der den dritten Platz dank eines anderen Ergebnisses hielt. Die Aufstellung: Barkmann – Fritzen (79. Ikeda), Nishori, Shkuropatov, Irmler – Tonder, Giebler (70. S. Meyer) – Ljuljic (70. Clausen), Bieche (79. Krüger), M. Meyer – Wollesen (87. Berger). Parallel dazu unterlag der SV Preußen Reinfeld dem TuS Rotenhof mit 1:4 (0:2) in einem Abstiegskampf. Frühe Fehler führten zu Toren von Felix Struck (8.) und Felix Knuth per Elfmeter (17.). „Wenn du solche Gegentore bekommst, ist das einfach viel zu leicht“, kritisierte Trainer Axel Junker. „Das dürfen wir so nicht verteidigen.“ Weitere Treffer von Moritz Gersteuer (54.) und Christian Schrum (59.) machten es klar, bevor Lennox Beck zum 1:4 verkürzte (61.). Ein möglicher Elfmeter für Reinfeld wurde verwehrt, und es gab viele Unterbrechungen durch Verletzungen, darunter bei Emilio Krück. „Mental waren wir heute nicht frisch genug“, sagte Junker. Die Aufstellung: Marco – Vogel, Böckelmann (60. Schmalfeld), Böbs, Czeschel – Brügmann (46. Treichel) – Kaben, Becker (79. Nakai), Krück (16. Nagorny) – Dürr, Frers (46. Beck). Der TuS Rotenhof profitierte von den Fehlern des Tabellenletzten.