Der kenianische Arbeitgeberverband (Federation of Kenya Employers) hat sich gegen die Steuermaßnahmen im Finanzgesetz 2026 ausgesprochen und dabei auf die hohe Belastung für Arbeitnehmer und Unternehmen verwiesen. Die FKE plant, am Montag offiziell Einspruch einzulegen.
Der kenianische Arbeitgeberverband (Federation of Kenya Employers, FKE) hat die vorgeschlagenen Steuermaßnahmen im Finanzgesetz 2026 abgelehnt. Die Geschäftsführerin der FKE, Jacquline Mugo, erklärte am Donnerstag, dass Arbeitnehmer mit zahlreichen gesetzlichen Abzügen konfrontiert seien, die ihr Nettoeinkommen schmälern und die Geschäftskosten in die Höhe treiben.
Mugo kündigte an, dass die FKE am Montag offiziell Einspruch gegen den Gesetzentwurf vor dem Finanzausschuss der Nationalversammlung einlegen werde. Sie forderte die Regierung dazu auf, die hohen gesetzlichen Abzüge von den Lohnabrechnungen der Arbeitnehmer zu senken.
Die Gruppe protestierte zudem gegen Bestimmungen, die der kenianischen Steuerbehörde (Kenya Revenue Authority, KRA) Zugriff auf private Daten gewähren, und bezeichnete dies als Verletzung der Privatsphäre. Ziel des Gesetzentwurfs ist es, die Steuerehrlichkeit durch die Einräumung solcher Befugnisse an die KRA zu verbessern.
Dies geschieht vor dem Hintergrund früherer Versprechen der Regierung, den steuerfreien Einkommensfreibetrag für Geringverdiener unter 30.000 KES anzuheben – ein Vorschlag, der laut Finanzminister Mbadi noch geprüft wird.