Mitumba-Händler fordern fünf Prozent Steuer auf Importe

Mitumba-Händler haben im Rahmen der öffentlichen Beteiligung zum Finanzgesetz 2026 eine fünfprozentige Pauschalsteuer auf importierte Gebrauchtkleidung vorgeschlagen.

Die Mitumba Consortium Association of Kenya präsentierte den Vorschlag am Freitag, den 29. Mai, dem Finanzausschuss der Nationalversammlung. Der Verband erklärte, die Steuer würde ein berechenbares System zur Einhaltung der Vorschriften schaffen und gleichzeitig die Lebensgrundlage von etwa zwei Millionen Kenianern sichern, die in diesem Sektor tätig sind.

Ausschussvorsitzender Kuria Kimani begrüßte den Vorstoß. Er stellte fest, dass das Finanzgesetz 2026 derzeit keine Bestimmung zur Besteuerung von Mitumba-Importen enthält, und bezeichnete den Vorschlag als einen positiven Schritt in Richtung einer formellen Einbindung in die Steuerbasis.

Der Abgeordnete von Butula, Joseph Oyula, lobte die Idee ebenfalls. Er beschrieb sie als innovatives Modell dafür, wie der informelle Sektor mit der Regierung zusammenarbeiten kann, um die Einnahmen zu steigern, ohne kleinen Händlern zu schaden.

Der Verband argumentierte, dass eine schrittweise fünfprozentige Steuer zum Zeitpunkt des Imports die Erschwinglichkeit von Gebrauchtkleidung für einkommensschwache Haushalte sicherstellen und Arbeitsplatzverluste durch härtere Maßnahmen wie Verbote verhindern würde.

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