Die Ostafrikanische Gemeinschaft hat neue Importzollsätze für Kenia genehmigt, die Mobiltelefone, Reis, Babywindeln und andere Waren betreffen.
Kenia wird für ein Jahr einen Importzoll von 25 Prozent auf Mobiltelefone erheben und damit den bisherigen gemeinsamen Außenzollsatz von null Prozent ersetzen. Die Änderung wurde im EAC-Amtsblatt vom 30. Juni 2026 veröffentlicht.
Zudem wird das Land den Zoll auf Babywindeln für ein Jahr von 25 Prozent auf 35 Prozent anheben, was den Entscheidungen von Uganda und Tansania entspricht. Für Reisimporte gilt künftig ein reduzierter Zollsatz von 35 Prozent oder 200 US-Dollar pro metrischer Tonne.
Kenia behält den bestehenden Zoll auf gebrauchte Kleidung in Höhe von 35 Prozent oder 0,20 US-Dollar pro Kilogramm bei. Für Lithiumbatterien und Rohstoffe für Tierfutter konnte das Land jeweils für ein Jahr einen Zollsatz von null Prozent sichern.
Die Maßnahmen ermöglichen vorübergehende Abweichungen von den regionalen Standardsätzen im Rahmen des gemeinsamen Außenzolltarifs der EAC.