Weltweite Kaffee-preise fallen aufgrund erwarteter Rekordernte von großen Produzenten wie Brasilien, Vietnam, Kolumbien und Indonesien. Die brasilianische Behörde Conab prognostiziert, dass die Arabica-Produktion 49 Millionen Säcke im Jahr 2026/27 erreichen könnte, gegenüber 37,7 Millionen im Vorjahr, dank günstiger Regenfälle. Äthiopische Exporteure warnen vor härteren Zeiten mit kollabierenden Margen und zunehmender Unsicherheit.
Weltweite Kaffee-preise fallen rapide, da große Produzenten auf Rekordernte vorbereitet sind. Die brasilianische Conab-Behörde prognostiziert, dass die Arabica-Produktion in der Saison 2026/27 49 Millionen Säcke erreichen könnte, ein signifikanter Anstieg gegenüber den 37,7 Millionen Säcken des Vorjahres, getrieben durch vorteilhafte Regenfälle in Schlüsselanbaugebieten. Diese erwartete Zufuhrsteigerung drückt bereits auf die Preise und belastet äthiopische Exporteure. Branchenführer in Äthiopien haben gewarnt, dass Exporteure mit schrumpfenden Gewinnmargen und wachsender Unsicherheit konfrontiert sind. Der Anstieg der globalen Produktion, angeführt von Ländern wie Brasilien, Vietnam, Kolumbien und Indonesien, deutet auf herausfordernde Zeiten für die äthiopische Kaffeewirtschaft hin, die stark von internationalen Märkten abhängt.