Beim Investing in Africa Mining Indaba 2026 hoben Experten die Land- und Bergbaukrise in Südafrika als politisches und strukturelles Problem hervor, das eine Gemeinschaftskontrolle erfordert. Die Diskussionen konzentrierten sich auf Governance-Herausforderungen und schlugen Innovationen für eine demokratische Landverwaltung vor. Die Veranstaltung unterstrich die Notwendigkeit eines kollektiven Einverständnisses bei Bergbau und Entwicklung.
Der Investing in Africa Mining Indaba 2026 bot eine gemeinsam von CNV Internationaal und der Initiative for Responsible Mining Assurance ausgerichtete Frühstückssitzung zu gewohnheitsrechtlicher Governance und Rechenschaftspflicht. Panelisten aus traditionellen Autoritäten, Bergbauvorständen, Gewerkschaften, Gemeindestiftungen und Sozialauditoren einigten sich darauf, dass die Landkrise in Südafrika politisch, strukturell und machtbezogen ist und durch Dialog lösbar. nnDie Sitzung stellte die Frage: ‚Wer spricht wirklich für das Land?‘ Sie deckte Schwächen im aktuellen System auf, einschließlich des Mineral and Petroleum Resources Development Act, der den Zugang zu Mineralien über die Sicherung des Landrechts stellt, und des Interim Protection of Informal Land Rights Act, der häufiger angeführt als durchgesetzt wird. Traditionelle Strukturen tragen schwere Repräsentationslasten, während Free, Prior and Informed Consent oft auf eine Unterschrift reduziert wird. Bergbauunternehmen betonen ESG-Scores inmitten von Gemeinschaftskämpfen um Anerkennung. nnLetitia Jentel, Programmmanagerin im Futures-Programm des South African Institute of International Affairs, skizzierte in einem Gastbeitrag vier Innovationen. Der ‚Living Land Title‘ bietet ewigen sicheren Landbesitz für Gemeinschaftsentitys mit einer Community Consent-Klausel und intergenerativen Allmenden. Der ‚Soil & Soul Fund‘ würde durch Abgaben auf Exporte und Bergbaueinnahmen, Diaspora-Anleihen und Rentenanteile finanziert, um Landakquisition und -wiederherstellung zu unterstützen. nnDie ‚Customary Constitution‘ ermöglicht Gemeinden, Führung, Landverteilung, Streitbeilegung und Einwilligungsprozesse auf indigenen Prinzipien zu definieren. Der ‚Generational Tribunal‘ würde Landunrecht untersuchen, mündliche Geschichten sammeln und Moral Claim-Zertifikate ausstellen, um Verhandlungen zu erleichtern und nationales Gedächtnis zu bewahren. nnDiese Vorschläge zielen darauf ab, Eigentumsregeln, Finanzierung, Machtdynamiken und Narrative zu stören und demokratische Kontrolle zu fördern. Wie Jentel bemerkte, spiegelt die Landkrise breitere Versäumnisse in Governance und Imagination wider, wobei Gemeinschaften und Geschichte Aufmerksamkeit fordern.