Experten raten kenianischen Landwirten zum Anbau trockenresistenter Getreidesorten

Der Klimawandel beeinträchtigt die Lebensmittelproduktion in Kenia, weshalb Experten den Landwirten empfehlen, auf trockenresistente Nutzpflanzen umzusteigen.

Dr. Ndungu Kabare aus Ruiru erklärte, dass Pflanzen wie Hirse, Fingerhirse, Teff, Amarant und Chia weniger Wasser benötigen und schneller reifen. Im Gegensatz zu Mais ermöglichen sie zwei Ernten pro Jahr. Diese Nutzpflanzen weisen einen hohen Nährwert auf, darunter Mineralien, Vitamine und Antioxidantien. Zudem haben sie einen niedrigen glykämischen Index, was sie für Diabetiker geeignet macht. Der Markt für diese Produkte wächst aufgrund der Nachfrage nach gesünderen Lebensmitteln stetig. Die Getreidemühlen- und Tierfutterindustrie benötigt diesen Rohstoff. Der Anbau dieser Pflanzen werde die Abhängigkeit von Mais verringern und die Ernährungssicherheit in Kenia stärken, so Dr. Kabare.

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