Geleakte WhatsApp-Nachrichten des FECh-Vorstands zeigen abfällige Kommentare über Studenten des Campus Juan Gómez Millas der Universität von Chile. Die Vorsitzende Laura Mlynarz und weitere Mitglieder werden in den Chats namentlich genannt.
Die geleakten Nachrichten enthalten Äußerungen wie „Imagínense llegan los monos“ (Stellt euch vor, die Affen kommen) und „Extingan JGM“ (Löscht JGM aus). Studenten des Campus besetzten im Mai die Räumlichkeiten aus Protest gegen die psychische Gesundheitssituation.
Isidora Velásquez, die ehemalige Finanzsekretärin, trat vor zwei Wochen zurück und prangerte ein feindseliges Umfeld an. Sie enthüllte, dass sie gezwungen wurde, Kritik am Vorstand zu löschen.
Die FECh veröffentlichte auf Instagram eine öffentliche Entschuldigung. Studentenorganisationen riefen für diesen Freitag zu einer Mobilisierung auf, zudem kursiert eine Petition zur Absetzung des aktuellen Vorstands.
Dies ist der erste FECh-Vorstand, der nach zwei Jahren mit einem Mindestquorum gewählt wurde.