Fenerbahce hat die Verpflichtung von N'Golo Kanté von Al-Ittihad gesichert, nachdem die FIFA eingegriffen hat, um einen administrativen Fehler zu beheben, der den Deal zunächst scheitern ließ. Der Transfer, der auch Youssef En-Nesyri zum saudischen Klub beinhaltet, platzte am Deadline-Tag wegen Problemen mit dem Transfer Matching System. Kanté, der sehnlichst nach Europa zurückkehren möchte, wechselt nun zum türkischen Verein.
Der vorgeschlagene Transfer des französischen Mittelfeldspielers N'Golo Kanté, 34, von Al-Ittihad zu Fenerbahce scheiterte am Deadline-Tag an einem Fehler bei der Eingabe von Informationen ins FIFA Transfer Matching System durch den Klub der Saudi Pro League. Fenerbahce veröffentlichte eine Erklärung, in der es hieß, alle Anforderungen seien erfüllt worden, einschließlich der medizinischen Untersuchungen für Kanté und den marokkanischen Stürmer Youssef En-Nesyri, der in die Gegenrichtung wechseln sollte. „Der Transferprozess mit Al Ittihad Club, N’Golo Kanté und Youssef En-Nesyri wurde von unserem Klub peinlich genau gemäß unseren Plänen und mit höchster Sorgfalt in allen Belangen verwaltet“, hieß es im Statement des Klubs. Sie fügten hinzu, dass Al-Ittihad trotz Bitte um Verlängerung und Gesprächen mit der FIFA die Transaktionen ohne Begründung nicht abgeschlossen habe. Das Eingreifen der FIFA am Dienstag ermöglichte den Abschluss des Deals trotz geschlossener Transferfenster in Saudi-Arabien, sodass En-Nesyris Wechsel möglich wurde und Kantés Registrierung in der Süper Lig freigegeben ist. Eine Ankündigung von Fenerbahce wird bald erwartet. Kanté, dessen Vertrag bei Al-Ittihad im Sommer ausläuft, hatte persönliche Konditionen mit dem Istanbuler Klub vereinbart und war vor dem Scheitern bereit, dorthin zu fliegen. Der Franzose wechselte 2023 von Chelsea zu Al-Ittihad, nach einer glanzvollen Karriere mit zwei Premier-League-Titeln – einem mit Leicester City 2015/16 und einem mit Chelsea – sowie der Champions League, Europa League und FA Cup. Seine Rückkehr nach Europa wird seine Chancen auf eine Nominierung für die französische WM-Mannschaft 2026 unter Didier Deschamps steigern, nach seiner überraschenden Berufung zum EM-Kader 2024. Die Affäre folgt auf den kürzlichen Abgang von Karim Benzema von Al-Ittihad zu Al-Hilal, wobei En-Nesyri als Ersatz ins Visier genommen wird.