Strafanzeige gegen 13 Personen nach Gewaltvorfällen beim Fest des Hansraj College

Nach Gewalttätigkeiten während des jährlichen Universitätsfestes wurde gegen 13 Personen, darunter suspendierte Studenten des Hansraj College der Universität Delhi, Anzeige erstattet. Die am 24. April auf Beschwerde der Schulleiterin Rama Sharma bei der Polizeiwache Maurice Nagar eingereichte Anzeige beruft sich auf Bestimmungen des Bharatiya Nyaya Sanhita zu Hausfriedensbruch und vorsätzlicher Körperverletzung. Die Schulleiterin begründete den Schritt mit einem Zusammenbruch der Disziplin auf dem Campus.

Am 8. und 9. April kam es während des jährlichen Festes des Hansraj College zu gewaltsamen Auseinandersetzungen, wobei Videos Zusammenstöße zwischen Studenten und Außenstehenden nahe dem Eingang zeigten. Die Hochschulleitung rief die Polizei von Delhi zur Wiederherstellung der Ordnung. Zwischen dem 20. und 25. April suspendierte die Hochschule 30 Studenten wegen mutmaßlicher Beteiligung an der Gewalt und der Verleumdung der Institution in den sozialen Medien. Einige der in der am 24. April erstatteten Anzeige genannten Personen befanden sich unter ihnen. Schulleiterin Rama Sharma erklärte gegenüber The Indian Express: „Wir mussten die Polizei von Delhi hinzuziehen, da die Situation außer Kontrolle geriet.“ Sie bezog vier Funktionäre der Studentenvereinigung in die Beschwerde ein. Am Montag stimmte Sharma einer Überprüfung von zwei Anhörungsaufforderungen zu – eine gegen vier Funktionäre der Vereinigung und eine weitere, die sieben Studenten wegen Online-Aktivitäten aufführte, welche das akademische Umfeld beeinträchtigten. „Wir sind immer offen für einen Dialog“, sagte sie. Für die in der Anzeige genannten Personen wurde noch keine Überprüfung eingeleitet, obwohl sie zu einem Gespräch eingeladen wurden. Der Präsident der Studentenvereinigung, Abhijit Singh, behauptete, die Maßnahmen zielten auf politisch aktive Studenten ab. Die Verwaltung wies dies zurück und betonte die Notwendigkeit, das Studium der Studenten an der renommierten Hochschule zu schützen. Spannungen waren bereits im Februar aufgrund einer privaten Hochzeit auf dem Campusgelände aufgekommen, die mit der Familie der Schulleiterin in Verbindung gebracht wurde.

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