Die 25-jährige Britin Francesca Jones besiegte die siebenfache Grand-Slam-Siegerin Venus Williams in der ersten Runde der Miami Open mit 7:5, 7:5 und sicherte sich damit ihren ersten WTA-1000-Sieg. Das Match endete mit einem rührenden Schlagabtausch am Netz, der Jones' langjährige Bewunderung für Williams verdeutlichte. Jones kämpfte sich von einem 4:5-Rückstand in beiden Sätzen zum Sieg.
Die 25-jährige Francesca Jones besiegte Venus Williams in der ersten Runde der Miami Open am 19. März 2026 mit 7:5, 7:5. Dies war der erste Sieg von Jones bei einem WTA-1000-Turnier. Nach dem Spiel lobte Williams ihre Gegnerin mit den Worten: "Gut gespielt. Viel Glück, hm? Viel Glück." Jones antwortete: "Ich habe immer noch dein [Poster] in meinem Zimmer", woraufhin Williams antwortete: "Oh, das ist so süß. Danke, viel Glück." Später erzählte Jones, dass sie als Kind Poster von Williams und ihrer Schwester Serena an der Wand ihres Kinderzimmers hängen hatte, ihnen jeden Abend gute Nacht sagte und dass das Zusehen der beiden in Wimbledon als Fünfjährige ihre Tenniskarriere inspirierte. Sie schrieb ihnen zu: "Ohne diese beiden Frauen hätte ich den Schritt [zum Tennis] sicher nicht gemacht. Sie sind der Grund dafür, dass ich heute hier bin." Geboren mit dem Ectrodactyly-ectodermalen Dysplasie-Cleft-Syndrom (EEC), das ihre Hände und Füße beeinträchtigt, hatte Jones schon früh Zweifel an einer Profikarriere, verfolgte den Sport aber unermüdlich und zog noch vor ihrem 10. Nach einem schwierigen Jahr, in dem sie bei den Australian Open verletzungsbedingt unter Tränen aufgeben musste, zeigte sich Jones erleichtert: "Es ist toll für mich, einen Sieg zu erringen. Ich kämpfe im Moment mit meiner Fitness, und es war ein sehr, sehr hartes Jahr, deshalb bin ich ein bisschen erleichtert." Wochen zuvor hatte sie mit Williams in Austin trainiert. Nun trifft Jones auf die an Nummer fünf gesetzte Jessica Pegula. Für die 45-jährige Williams verlängert sich damit ihre Serie von neun Niederlagen in Folge seit ihrem Comeback im Juli 2025. Das Ergebnis hat die Debatte über Wildcards für Veteranen neu entfacht, wobei Kritiker wie Yevgeny Kafelnikov argumentieren, dass sie stattdessen aufstrebende Spieler unterstützen sollten.