Die Schwedische Schifffahrtsverwaltung hat alle ihre Eisbrecher eingesetzt, um die Häfen offen zu halten, da kaltes Wetter Gewässer im ganzen Land zufriert. SMHI prognostiziert anhaltende Kälte für zehn Tage, und das Treibstoffbudget könnte in drei Wochen aufgebraucht sein. Betriebschef Amund Lindberg äußert Bedenken hinsichtlich Ressourcenmangels.
Schweden steht einer harten Winter vor, mit Eisbildung in mehreren Wasserwegen. Die Schifffahrtsverwaltung betreibt ihre Eisbrecher auf Volllast, um Handelsschiffe entlang der Küsten zu unterstützen. SMHI prognostiziert kaltes Wetter für die nächsten zehn Tage, was die Eis状況 verschlimmert. Alle sechs Eisbrecher sollen innerhalb einer Woche einsatzbereit sein. Ab dem 4. Februar ist Hilfe auf Schiffe mit spezifischer Eisklassifizierung und Motorleistung beschränkt. Dieses Maßnahme zielt darauf ab, die Häfen offen zu halten und die Versorgungsfähigkeit des Landes zu sichern. „Unsere Aufgabe ist es, sicherzustellen, dass die Häfen offen bleiben und damit Schwedens Versorgungsfähigkeit gesichert wird. Wir tun unser Äußerstes, um unsere Mission mit den verfügbaren Ressourcen zu erfüllen“, sagt Amund Lindberg, Betriebschef der Eisbrecherabteilung, in einer Pressemitteilung. Die Kälte betrifft besonders Gebiete nördlich von Örnsköldsvik, wo alle schwach motorisierten Schiffe nun Hilfe benötigen. Die Herausforderung geht jedoch über das Eis hinaus – das Treibstoffbudget droht in etwas über zwei Wochen aufzubrauchen, wenn die Kälte anhält. „Wir machen uns einige Sorgen“, sagt Lindberg gegenüber Dagens Nyheter. Die Behörde bereitet sich auf das Schlimmste vor, doch Ressourcenlimits werfen Fragen zur Einsatzbereitschaft bei Extremwetter auf.