Aktuelle und ehemalige Mitarbeiter von id Software haben sich gegen die kürzliche Verteidigung des Studios durch Director Hugo Martin nach den Microsoft-Entlassungen ausgesprochen. Anonyme Quellen teilten Game Developer mit, dass Anfang des Monats etwa zwei Drittel des Teams von Doom (2016) entlassen wurden.
Microsoft kündigte vor zwei Wochen 3.200 Entlassungen in seiner Xbox-Sparte an. Die Kürzungen betrafen auch id Software, das Studio hinter den Reihen Doom und Quake.
Martin, der bei den neuesten Doom-Spielen Regie führte, erklärte in einem Livestream, dass Berichte über eine Reduzierung des Studios auf eine Unterstützungsrolle übertrieben seien. Mehrere Mitarbeiter, die an Doom (2016) gearbeitet hatten, widersprachen dieser Einschätzung.
Eine Quelle gab an, dass viele der entlassenen Mitarbeiter das Gefühl hatten, ihre Beiträge würden als unbedeutend abgetan. Dieselbe Quelle merkte an, dass die Teamgröße effektiv halbiert worden sei.
Die Entlassungen betrafen auch Entwickler, die lange Stunden gearbeitet hatten, um Doom 2016 nach der Absage eines früheren Projekts fertigzustellen. Die zukünftigen Projekte von id Software bleiben unklar, obwohl die Xbox-Führung Interesse an weiteren Doom- und Quake-Titeln bekundet hat.