id Software hat Berichten widersprochen, wonach die jüngsten Entlassungen bei Xbox die Belegschaft des Studios massiv reduziert hätten. Co-Studioleiter Hugo Martin äußerte sich zu den Bedenken während eines kürzlich stattgefundenen Livestreams.
Martin erklärte in einem von Bethesda gehosteten Doom-Livestream, dass Behauptungen, das Studio sei "dem Erdboden gleichgemacht und ausgenommen" worden und es verblieben nur noch 50 Mitarbeiter, nicht den Tatsachen entsprächen. Er betonte, das Team habe derzeit dieselbe Größe wie während der Entwicklung von Doom 2016 und id Tech sei weiterhin aktiv, wobei Ingenieure standortübergreifend, unter anderem in Frankfurt und bei MachineGames, zusammenarbeiteten. Der Social-Media-Kanal des Studios bestätigte ebenfalls, dass man weiterhin über das notwendige Personal verfüge, um Spiele zu entwickeln. Martin äußerte zudem Interesse daran, die Entstehungsgeschichte von Doom von Doom: The Dark Ages bis hin zur Sarkophag-Szene in Doom 2016 fortzuführen. Die Kommentare folgen auf Microsofts umfassendere Umstrukturierung bei Xbox, im Zuge derer bereits 1.600 Stellen gestrichen wurden und bis zum nächsten Sommer weitere 1.600 folgen sollen. Die Erweiterung Revelations für Doom: The Dark Ages erschien vergangene Woche.