Die Internationale Arbeitsorganisation (ILO) hat ein Projekt zur Stärkung der interregionalen Kooperation für sichere, geordnete Arbeitsmigration in Äthiopien gestartet. Finanziert von der Europäischen Union, soll die Initiative Wanderarbeiter schützen und Qualifikationen verbessern. Die Launch-Veranstaltung fand letzte Woche im Hyatt Regency Hotel statt.
Die Internationale Arbeitsorganisation (ILO) hat ein Projekt zur Stärkung der interregionalen Zusammenarbeit bei sicherer, regulärer und geordneter Arbeitsmigration in Äthiopien gestartet. Finanziell unterstützt von der Europäischen Union, zielt diese Initiative auf Verbesserungen beim Arbeitnehmerschutz und bei der Qualifizierungsausbildung ab. Die Eröffnungszeremonie fand letzte Woche im Hyatt Regency Hotel in Addis Abeba statt, wie am 31. Januar 2026 berichtet. Das Projekt konzentriert sich auf die Erhöhung institutioneller Kapazitäten, die Professionalisierung von Rekrutierungsprozessen und den Schutz der Rechte von Wanderarbeitern. Es legt auch Wert auf die Entwicklung und Anerkennung von Qualifikationen, um bessere Beschäftigungswege für qualifizierte und halbqualifizierte äthiopische Arbeiter zu schaffen. Die Aufsicht obliegt gemeinsam der ILO und dem äthiopischen Arbeits- und Qualifikationsministerium. Weitere Bemühungen umfassen die Förderung bilateraler und multilateraler Partnerschaften sowie die Aufrüstung von Arbeitmigrations-Datensystemen. Durch die Bearbeitung dieser Bereiche soll das Programm sicherere und strukturiertere Migrationsmöglichkeiten fördern, die Migranten und der äthiopischen Wirtschaft zugutekommen, ohne neue Risiken zu schaffen.