Kolumbiens Außenministerin Rosa Yolanda Villavicencio und der palästinensische Botschafter in Kolumbien Raouf Almalki unterzeichneten ein Abkommen, das Familienmitgliedern des palästinensischen diplomatischen Personals erlaubt, im Land zu arbeiten. Das Abkommen erweitert Arbeitsrechte im Einklang mit kolumbianischem Recht. Die Unterzeichnung stärkt die bilateralen Beziehungen inmitten regionaler Spannungen.
Bei einer kürzlichen Zeremonie unterzeichnete Kolumbiens Außenministerin Rosa Yolanda Villavicencio zusammen mit dem palästinensischen Botschafter in Kolumbien Raouf Almalki das „Abkommen über die Genehmigung bezahlter Tätigkeiten für abhängige Familienmitglieder diplomatischen, konsularischen, technischen und administrativen Personals diplomatischer Missionen und konsularischer Vertretungen“.
Dieses Abkommen ermöglicht es abhängigen Familienmitgliedern des palästinensischen diplomatischen, konsularischen, administrativen und technischen Personals, bezahlte Tätigkeiten in Kolumbien auszuüben, vorausgesetzt, sie erhalten die notwendige Genehmigung und befolgen die lokalen Vorschriften.
Bei der Veranstaltung bekräftigte Villavicencio Kolumbiens Unterstützung für die volle Anerkennung des palästinensischen Staates und die Solidarität mit seinem Volk inmitten des bewaffneten Konflikts. „Kolumbien wird weiterhin Hilfe in Notfallsituationen für die Bevölkerung des Gazastreifens leisten, durch Kooperationsinitiativen zur Förderung der Gesundheitsversorgung, des Zugangs zu Bildung und des Wiederaufbaus wesentlicher Infrastruktur“, erklärte die Ministerin.
Almalki lobte seinerseits den Ansatz von Präsident Gustavo Petro zum Nahen Osten und seine Führungsrolle bei der Förderung Palästinas. „Das Engagement für die Wahrung der Menschenrechte, des humanitären Völkerrechts und des Respekts vor der Würde der Völker“, hob der Botschafter hervor. Er wies auch auf Fortschritte in den bilateralen Beziehungen hin, einschließlich politischer Konsultationen, technischer und akademischer Kooperation sowie Visumfreistellungen für diplomatische Pässe.
Das Abkommen passt in einen breiteren Kontext zunehmender Kooperation zwischen den beiden Ländern mit dem Ziel friedlicher Lösungen wie dem Zusammenleben von zwei Staaten für Israel und Palästina.