In Simrishamn haben Behörden, die Fischereiindustrie und weitere Akteure ein Tapas-Buffet mit der invasiven Schwarzmund-Grundel aus der Ostsee veranstaltet. Der Fisch wird im Rahmen eines dreijährigen Nachhaltigkeitsprojekts als Delikatesse getestet, um das marine Ökosystem zu schützen. Die Projektleitung betont, dass der Verzehr dieser Art für ein lebendiges Meer notwendig sei.
Im Marint centrum in Simrishamn trafen sich am Montag Interessenvertreter eines Nachhaltigkeitsprojekts, um über die invasive Schwarzmund-Grundel zu beraten. Sie richteten ein komplettes Tapas-Buffet mit dem Fisch an, der das Ökosystem der Ostsee gefährdet.
"Um ein lebendiges Meer zu haben, müssen wir diesen Fisch aufessen", sagt Sofia von Schéele Ekström von Skillinge Fisk-Impex gegenüber SVT Nyheter Skåne.
Projektleiter Hannes Hall erklärt: "Wir haben uns heute im Rahmen des Projekts versammelt, um über die Schwarzmund-Grundel zu sprechen und darüber, wie wir sie im Ostseeraum kommerziell nutzbar machen können."
Der Fisch misst 10 bis 17 Zentimeter und erfordert laut von Schéele Ekström eine maschinelle Verarbeitung für eine rentable Produktion. Das Projekt läuft über drei Jahre und testet den Fisch als Delikatesse.