Der Buckelwal, der seit einem Monat immer wieder in der Ostsee strandet, soll nun mithilfe eines eigens konstruierten Lastkahns in tiefere Gewässer gelangen. Das von den deutschen Medien „Timmy“ getaufte Tier war Ende März erstmals bei Lübeck auf Grund gelaufen. Geplant ist, ihn in die Nordsee zu transportieren und dort wieder freizulassen.
Der über zehn Meter lange Buckelwal „Timmy“ kämpft seit seiner Strandung auf einer Sandbank nahe Lübeck Ende März ums Überleben in der Ostsee. Der Wal konnte sich bereits mehrmals befreien, blieb jedoch immer wieder auf neuen Sandbänken stecken. Rettungsversuche, darunter das Ausheben von Kanälen, sind bisher gescheitert, und der Gesundheitszustand des Wales hat sich verschlechtert. Die deutschen Medien berichten ausführlich über das Drama, das die Öffentlichkeit bewegt. Zwei Unternehmer haben einen speziell angefertigten Lastkahn mit einem wassergefüllten Laderaum finanziert. „Timmy“ wurde auf den Kahn gezogen und soll nun in die Nordsee eskortiert werden, um dort in tieferen Gewässern freigelassen zu werden.