Die staatsanwaltschaft köln verdächtigt rechtsanwalt kai-uwe steck der geldwäsche im zusammenhang mit cum-ex-geschäften. Ermittler durchsuchen seit dem morgen räumlichkeiten eines mitbeschuldigten geschäftspartners.
Die staatsanwaltschaft köln führt die ermittlungen gemeinsam mit dem landeskriminalamt nordrhein-westfalen durch. Ziel ist es, e-mails und schriftliche korrespondenz zu sichern, die auf vermögensverschiebungen zwischen kapitalgesellschaften hindeuten.
Steck war an der entwicklung und umsetzung der cum-ex-aktiengeschäfte beteiligt, die dem staat einen schaden in milliardenhöhe verursachten. Die behörde wirft ihm und dem partner vor, erlöse aus diesen geschäften verschleiert zu haben.
Stecks anwalt lehnte eine stellungnahme ab. Auch steck und der mitbeschuldigte geschäftspartner äußerten sich nicht.