Jacques Mwepu, Leiter des Gefängnisses Kumla, ist der Ansicht, dass Kinder nicht inhaftiert werden sollten. Dennoch wurde ihm die Leitung der neuen Kinderstation in der Klasse-1-Anstalt übertragen. Er hält sich für die richtige Person für den Job.
Jacques Mwepu ist Leiter des Gefängnisses Kumla, einer der sichersten Klasse-1-Anstalten Schwedens. In einem Interview mit Dagens Nyheter äußert er die persönliche Überzeugung, dass Kinder nicht ins Gefängnis gehören. Die Beschreibung des Artikels lautet: „Der Kumla-Chef denkt nicht, dass Kinder im Gefängnis sitzen sollten.“ Trotz seiner Haltung wurde Mwepu mit der Leitung der Kinderstation des Gefängnisses beauftragt. Dies ist ein neuer Bereich für jugendliche Insassen. Seine Freunde haben sich gewundert, wie er das machen kann, aber Mwepu antwortet: „Meine Freunde wundern sich, wie ich das machen kann. Aber ich bin die richtige Person.“ Der Auftrag kommt zu einem Zeitpunkt, in dem Schweden die Unterbringung junger Straftäter in Hochsicherheitsumgebungen thematisiert. Mwepus Rolle umfasst die Leitung der Abläufe in der Station, trotz seiner ethischen Bedenken hinsichtlich der Unterbringung von Kindern dort. Der Artikel wurde am 4. März 2026 veröffentlicht und beleuchtet die Spannung zwischen persönlichen Ansichten und beruflichen Pflichten innerhalb des schwedischen Strafvollzugs.