Swedish PM Ulf Kristersson in serious TV interview on teen deportations amid migration policy tensions.
Swedish PM Ulf Kristersson in serious TV interview on teen deportations amid migration policy tensions.
Bild generiert von KI

Kristersson nimmt Ausweisungen von Teenagern sehr ernst

Bild generiert von KI

Premierminister Ulf Kristersson (M) erklärt in SVTs 30 Minuten, dass er Ausweisungen von Teenagern sehr ernst nimmt, verspricht aber keine schnellen Entscheidungen. Migrationsminister Johan Forssell steht unter Kritik der Opposition nach einer Ausschusssitzung, in der er keine konkreten Lösungen nannte. Die Debatte hebt Spannungen innerhalb des Tidö-Abkommens zur Migrationspolitik hervor.

Die jüngste Debatte über Ausweisungen von Teenagern setzt die Regierung unter Druck. Im SVT-Programm 30 Minuten am 26. Februar 2026 kommentierte Premierminister Ulf Kristersson (M) die Fälle und sagte, er nehme sie „sehr ernst“. Er betonte, dass das Gesetz nicht an jede individuelle Schicksal angepasst werden könne, es aber vernünftig und fair sein müsse. Kristersson wies darauf hin, dass Schweden in acht Jahren 320.000 Asylbewerber aufgenommen habe, was er als unhaltbar bezeichnete, und notierte einen breiten politischen Konsens für eine strengere Linie, außer von den Grünen und dem Linkspartei. Das Problem betrifft junge Menschen, deren Eltern Aufenthaltsrecht in Schweden haben, die aber bei Erreichen des 18. Lebensjahres die Anforderungen für eine eigene Aufenthaltserlaubnis nicht erfüllen. Kristersson erwähnte das Risiko für diejenigen, die mit 16 kommen, studieren, Schwedisch lernen und „alles richtig machen“, aber die dreijährige Wartefrist für Staatsbürgerschaftsanträge nicht erfüllen. „Man kann sich ein anderes Übergangsalter dafür vorstellen. Genau das prüfen wir“, sagte er. Er weigerte sich jedoch, die Untersuchung vorwegzunehmen, und gab keine Zusagen für baldige Entscheidungen. Am selben Tag wurde Migrationsminister Johan Forssell (M) vor den Sozialversicherungsausschuss zitiert, wo er vor dem Treffen sagte, es gebe eine Lösung. Danach äußerten die Opposition – Sozialdemokraten, Linkspartei, Grüne und Zentrumspartei – Frustration. Niels Paarup Petersen (C) sagte: „Er hat auf nichts eine konkrete Antwort gegeben“. Tony Haddou (V) kritisierte den Mangel an politischem Willen: „Zu sagen, man habe eine Lösung, ist eine Art, die Proteste gegen die Regierung jetzt zum Schweigen zu bringen“. Ein Vorschlag der Sozialdemokraten, Ausweisungen auszusetzen, erhielt keine Mehrheit. Forssell verwies auf eine laufende Untersuchung zu strengeren Anforderungen für Familiennachzug, einschließlich eines „Ventils“ für Jugendliche, aber die Generaldirektorin des Migrationsverket, Maria Mindhammar, erklärte, dass es keine wesentlichen Änderungen bringen werde. Annika Hirvonen (MP) warnte, dass die Zeit für die Jugendlichen ablaufe, und schlug ein Moratorium vor. Analysen deuten auf ein schwieriges Gleichgewicht für Kristersson innerhalb des Tidö-Abkommens hin, wo die Moderaten eine Abweichung von den Schwedendemokraten vermeiden wollen, aber der Widerruf permanenter Aufenthaltserlaubnisse mit dem Motto kollidiert, dass Einsatz sich auszahlen soll. Es gibt Uneinigkeit über die Umwandlung permanenter in temporäre Erlaubnisse, mit Jimmie Åkesson (SD) dafür und Simona Mohamsson (L) dagegen.

Was die Leute sagen

Reaktionen auf X zum SVT-'30 Minuten'-Interview von Premierminister Kristersson zu Teenager-Ausweisungen sind polarisiert. Unterstützer billigen seine Haltung, dass Gesetze vernünftig bleiben müssen, ohne Ausnahmen für jeden Fall. Kritiker spotten über seine vagen Antworten wie 'Ich widerspreche nicht' und notieren seine Gereiztheit. Einige verteidigen die Politik, indem sie frühere Sozialdemokraten-Gesetzgebung schuld geben, während andere die Regierung für fehlende schnelle Lösungen inmitten von Tidö-Abkommen-Spannungen kritisieren.

Verwandte Artikel

Illustration of intense SVT Aktuellt debate between Migration Minister Johan Forssell and Annika Hirvonen on deporting Sweden-raised teenagers.
Bild generiert von KI

Erregte Debatte über Ausweisung von Teenagern in Aktuellt

Von KI berichtet Bild generiert von KI

Eine erregte Debatte entbrannte in SVTs Aktuellt zwischen Migrationsminister Johan Forssell (M) und Annika Hirvonen (MP) über die Ausweisung in Schweden aufgewachsener Teenager. Die Trennung von 18-Jährigen von ihren Familien löste starke Reaktionen aus, da die Opposition Gesetzesänderungen fordert. Die Regierung prüft Übergangsregeln für junge Menschen, die von ihren Eltern abhängig sind.

Migrationsminister Johan Forssell (M) äußert den Wunsch, eine Lösung für die Ausweisungen von in Schweden aufgewachsenen Teenagern zu finden. Er betont, dass die Gesetzgebung restriktiv, aber vernünftig sein muss. Die Opposition ist sich einig im Widerstand gegen die alleinige Abschiebung junger Menschen mit 18 Jahren.

Von KI berichtet

Der schwedische Migrationsminister Johan Forssell (M) erklärt, dass bis spätestens Mai eine Gesetzesvorlage zu sogenannten Teenager-Abschiebungen dem Legislativrat vorgelegt wird. Der Vorschlag wird es betroffenen Jugendlichen ermöglichen, die Highschool abzuschließen und andere Aufenthaltstitel zu beantragen. Migrationsverket hat seit der Einigung der Tidö-Parteien Anfang März bestimmte Abschiebungen ausgesetzt.

Parteichefin der Liberalen Simona Mohamsson lehnt den Vorschlag ab, ständige Aufenthaltserlaubnisse zu entziehen. Sie argumentiert, das würde Unordnung und Unsicherheit für Einzelpersonen schaffen. Die Tidö-Parteien sind sich uneinig.

Von KI berichtet

Der 18-jährige Felix Pettersson aus Halmstad und die 20-jährige Vera Gustafsson aus Strömstad kandidieren für die Zentrumspartei beziehungsweise die Moderaten für das Parlament. Sie wollen die Vertretung junger Menschen in der Politik stärken, wo diese stark unterrepräsentiert sind. Die Sozialdemokratin Aida Birinxhiku, 26, sitzt bereits im Parlament und betont den Wert junger Perspektiven.

Die schwedische Regierung hat vorgeschlagen, das Strafmündigkeitsalter vorübergehend von 15 auf 13 für schwere Verbrechen wie Mord und Explosionen zu senken. Der Vorschlag stößt auf scharfe Kritik aus Justiz, Kinderrechtsorganisationen und Experten, die vor steigender Kriminalität und Verletzungen der Kinderkonvention warnen. Justizminister Gunnar Strömmer verteidigt ihn als notwendig zum Schutz der Gesellschaft.

Von KI berichtet

Die Sozialdemokraten haben eine Beschwerde beim schwedischen parlamentarischen Verfassungsausschuss (KU) gegen Justizminister Gunnar Strömmer (M) wegen seiner Handhabung der Positionen der SD-Abgeordneten Katja Nyberg in Aufsichtsgremien nach Verdacht auf Trunkenheit am Steuer eingereicht. Die Partei kritisiert die wochenlange Verzögerung, bevor Nyberg von ihren Aufgaben entbunden wurde. Strömmer hätte als verantwortlicher Minister schneller handeln sollen, heißt es in der Beschwerde.

 

 

 

Diese Website verwendet Cookies

Wir verwenden Cookies für Analysen, um unsere Website zu verbessern. Lesen Sie unsere Datenschutzrichtlinie für weitere Informationen.
Ablehnen