Migrationsminister Johan Forssell (M) erklärt, dass teenageralte Jugendliche, die mit Abschiebung bedroht sind, ihre gymnasiale Ausbildung abschließen sollten. Die Regierung hat ein Vorschlag angefordert, um diesen Schülern mehr Zeit in Schweden zu gewähren. Über einen Zeitrahmen ist noch keine Entscheidung getroffen.
Migrationsminister Johan Forssell (M) äußerte sich im Samstagsinterview von Ekot zu Teenagern, die nach ihrem 18. Geburtstag abgeschoben werden sollen, obwohl ihre Familien in Schweden bleiben dürfen. Er betonte, dass Schüler, die das Gymnasium besuchen, ihre Ausbildung beenden sollten. „Schüler, die auf dem Gymnasium sind, sollten auf dem Gymnasium bleiben und es abschließen“, sagte Forssell im Radio. Die Regierung hat ein Vorschlag angefordert, das der betroffenen Gruppe mehr Zeit zum Abschluss des Gymnasiums geben könnte. Bisher haben sowohl Forssell als auch Ministerpräsident Ulf Kristersson (M) auf eine Untersuchung hingewiesen, die eine mögliche Lösung für diese Fälle enthalten könnte. Die Abschiebungen von Teenagern werden von verschiedenen Seiten kritisiert, da sie junge Menschen betreffen, deren Familien Aufenthaltsgenehmigungen haben. Es gibt keine Angaben, wann eine Regierungsentscheidung zu erwarten ist. Der Vorschlag zielt darauf ab, die Situation dieser Schüler zu klären, ohne genaue Details anzugeben.