Parteichefin der Liberalen Simona Mohamsson lehnt den Vorschlag ab, ständige Aufenthaltserlaubnisse zu entziehen. Sie argumentiert, das würde Unordnung und Unsicherheit für Einzelpersonen schaffen. Die Tidö-Parteien sind sich uneinig.
Parteichefin der Liberalen Simona Mohamsson hat erklärt, dass ihre Partei den Vorschlag, ständige Aufenthaltserlaubnisse zu entziehen, nicht weiterverfolgen wolle. In einer Sendung von SVTs Agenda sagte sie: «Es schafft Unordnung und große Unsicherheit für einzelne Menschen.» nnDer Vorschlag sieht vor, ständige Aufenthaltserlaubnisse für Asylbewerber und ihre Angehörigen in befristete umzuwandeln. Er wurde vom Regierungsermittler letzten Herbst vorgelegt und hat scharfe Kritik von mehreren Referenzstellen erfahren. Mohamsson betonte, dass eine solche Reform «den Menschen, die heute auf vielfältige Weise zu unserer Gesellschaft beitragen, den Boden unter den Füßen wegziehen würde.» nnUnter den Tidö-Parteien gibt es Uneinigkeit. Vor einigen Tagen erwähnte der Schwedendemokraten-Chef Jimmie Åkesson, dass seine Partei eine Verschiebung der Frage bis nach der Wahl in Betracht ziehen könnte. Mohamsson macht jedoch klar, dass die Liberalen die Reform überhaupt nicht unterstützen.