Professor Ludvig Beckman announces resignation from Swedish Migration Agency's ethical council in protest against teen deportation policy.
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Professor Ludvig Beckman tritt aus Ethikrat der Migrationsbehörde in Protest zurück

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Professor Ludvig Beckman für Politikwissenschaft an der Stockholmer Universität tritt von seinem Posten im Ethikrat der schwedischen Migrationsbehörde zurück. Er protestiert gegen die Deportationspolitik für Teenager, die in Schweden aufgewachsen sind, die er für verfassungswidrig hält. Beckman hatte eine Ernennung bis Juni 2027.

Professor Ludvig Beckman, Politikwissenschaftler an der Stockholmer Universität, hat beschlossen, den Ethikrat der schwedischen Migrationsbehörde in Protest gegen die aktuelle Deportationspolitik zu verlassen. Er war als eines von sechs Mitgliedern bis Juni 2027 ernannt. nnBeckman argumentiert, dass die Politik, die Jugendliche zwingt, Schweden zu verlassen, obwohl sie dort aufgewachsen sind, die Verfassung verletzt. Er bezieht sich speziell auf das erste Kapitel des Regierungsformens, das besagt, dass „die öffentliche Macht mit Respekt vor der Freiheit und Würde des Individuums ausgeübt werden soll“. n n„Es liegt hauptsächlich an diesen Deportationen, die außer Kontrolle geraten sind und kürzlich viel Aufmerksamkeit erhalten haben. Ich fühle: Ich will das nicht mehr legitimieren“, sagt Beckman zu DN. In einer weiteren Aussage zu DN fügt er hinzu: „Ich kann die Deportation von 18-Jährigen, die hier aufgewachsen sind und deren Eltern hier leben, nicht legitimieren“. nnDie Frage junger Asylbewerber, die mit Deportation ab 18 Jahren bedroht sind, ist in Schweden zu einem heißen politischen Thema geworden. Beckmans Rücktritt unterstreicht die Kritik an dem, was er als unmenschliche Politik beschreibt.

Was die Leute sagen

Die anfänglichen Reaktionen auf X auf Professor Ludvig Beckmans Rücktritt aus dem Ethikrat der schwedischen Migrationsbehörde bestehen größtenteils aus Shares, die sein Statement zitieren, dass die Teenager-Deportationspolitik verfassungswidrig und unmenschlich sei. Linksgerichtete Akademiker und Aktivisten äußern Unterstützung, Journalisten berichten neutral, und einige rechte Nutzer kritisieren ihn als Aktivisten, dessen Abgang willkommen ist.

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