Nadia Veselova, eine 21-jährige Kandidatin der Zentrumspartei, hat nach vier Jahren in Eskilstuna einen Abschiebebescheid nach Belarus erhalten. Sie studiert an der Universität Stockholm und ist politisch engagiert, lebt nun jedoch in Ungewissheit, während sie gegen die Entscheidung Berufung einlegt. Möglicherweise muss sie bald ihr Studium, ihre Verpflichtungen und ihre Freunde zurücklassen.
Die 21-jährige Nadia Veselova lebte seit vier Jahren in Eskilstuna, als sie kürzlich einen Bescheid zur Abschiebung nach Belarus erhielt. Die Entscheidung bedroht ihr Leben in Schweden, einschließlich ihres Studiums an der Universität Stockholm und ihres Engagements für die Zentrumspartei.
Veselova hat gegen den Abschiebebescheid Berufung eingelegt und lebt in ständiger Ungewissheit. „Ich versuche bereit zu sein, aber das kann ich nicht“, sagte sie gegenüber Dagens Nyheter.
Ihr Fall unterstreicht die Herausforderungen für junge Migranten, die sich durch Politik und Bildung in die schwedische Gesellschaft integriert haben. Ihr droht die zwangsweise Rückkehr nach Belarus, das in der Berichterstattung als Diktatur beschrieben wird.