Marie, die sich als Teil der Rebellmammorna für das Klima engagierte, hat den Staat verklagt, nachdem sie ihre Stelle als Gas-Koordinatorin bei der schwedischen Energiebehörde verloren hatte. Der Prozess begann heute vor dem Bezirksgericht Stockholm. Sie argumentiert, dass die Entscheidung ihre Meinungsfreiheit verletzt.
Marie trat die Stelle im Oktober 2023 an, nachdem sie eine Sicherheitsüberprüfung bestanden hatte, bei der sie ihr Klimaengagement offen gelegt hatte. Mehrere Monate später wurde sie, nachdem ein ehemaliger Mitarbeiter auf ihre Verbindungen zu den Rebellmammorna hingewiesen hatte, von ihrem Vorgesetzten Karl Björklund einbestellt. Ihr wurde angeboten, die Verbindungen zur Gruppe zu kappen, um ihre Position zu behalten.
Vor Gericht beschrieb Marie, dass sie nach einem Artikel im Magazin Fokus Morddrohungen erhalten habe und einem Medienansturm ausgesetzt gewesen sei. Sie wies den Vorwurf der Illoyalität zurück und erklärte, dass sie nie wegen einer Straftat verdächtigt worden sei. Der Anwalt des Staates argumentierte hingegen, dass sie ihre Pflichten nicht erfüllt habe.
Maries Anwalt Joakim Lindqvist betonte die Notwendigkeit, das Recht öffentlicher Angestellter auf Demonstrationen zu schützen. Er sagte, der Staat setze friedlichen zivilen Ungehorsam fälschlicherweise mit Bedrohungen für die Sicherheit Schwedens gleich. Der Prozess wird in den kommenden Tagen fortgesetzt.