Dänische Partei schlägt Einreiseverbot vor, das Greta Thunberg betrifft

Die schwedische Klimaktivistin Greta Thunberg ist im dänischen Wahlkampf zu einem politischen Werkzeug geworden. Die Partei Danmarksdemokraterne schlägt ein Einreiseverbot für ausländische Aktivisten vor, die an illegalen Demonstrationen teilnehmen, und nennt Thunberg als Beispiel. Parteichefin Inger Støjberg hat sie öffentlich auf Instagram kritisiert.

Im laufenden dänischen Wahlkampf, der in weniger als drei Wochen stattfinden soll, hat die Partei Danmarksdemokraterne ausländische Aktivisten ins Visier genommen. Parteichefin Inger Støjberg, bekannt als eine der restriktivsten Politikerinnen Europas in der Asyl- und Einwanderungspolitik, postete am Mittwoch ein Foto auf Instagram, auf dem sie ein Schild mit der Aufschrift 'Danmark är inte din lekplats, Greta Thunberg' hält. The same day, the party proposed an entry ban for foreign activists entering Denmark to participate in illegal demonstrations. Støjberg commented to TT: „Sie lebt offenbar in einer Aktivisten-Fantasiewelt.“ Sie fügte hinzu: „Genau Typen wie sie (Thunberg) zielt unser Vorschlag ab. Ungezogene Jugendliche, deren einziges Ziel es ist, Ärger zu machen“, und forderte härtere Strafen. Thunberg reagierte, indem sie die Danmarksdemokraterne laut Berlingske als „Rassisten“ bezeichnete. In einer schriftlichen Stellungnahme an die Zeitung erklärte sie: „Wenn dänische Politiker weniger Zeit damit verbringen würden, über Menschen zu klagen, die versuchen, ihre Beteiligung an der Klimakrise, Völkermord und Neokolonialismus zu stoppen, und stattdessen diese existentiellen Probleme angehen würden, an denen diese Rassisten aktiv mitwirken, müssten Leute wie ich nicht protestieren.“ Der Hintergrund des Konflikts sind Thunbergs frühere Aktionen in Dänemark. Im September 2024 wurde sie von der dänischen Polizei während einer Protestaktion gegen den Krieg in Gaza festgenommen, bei der sie und andere Aktivisten kurzzeitig ein Gebäude der Universität Kopenhagen blockierten. Im Vorjahr beteiligte sie sich an einer Besetzung und Blockade des Hauptsitzes des Reedereiunternehmens Mærsk in Kopenhagen.

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