Die schwedische Regierung schlägt vor, Berufsprüfungen in beruflichen Programmen auf Gymnasialniveau und in der Erwachsenenbildung einzuführen, um das derzeitige Schülerprojekt zu ersetzen. Der Vorschlag wird in einem Lagrådsremiss umrissen und soll ab dem Herbsttrimester 2028 in Kraft treten. Zusätzlich sollen die Möglichkeiten zur Auslagerung von Unterricht in beruflichen Fächern erweitert werden.
Die schwedische Regierung bringt einen Vorschlag aus einer Untersuchung vor, Berufsprüfungen in der beruflichen Ausbildung auf Gymnasialniveau einzuführen. Laut Lagrådsremiss würde das Schülerprojekt, bekannt als gymnasiearbetet, durch Berufsprüfungen in beruflichen Programmen auf Gymnasialschulen ersetzt. Dies gilt auch für nationale Programme in angepassten Gymnasien, sofern eine solche Prüfung verfügbar ist. Berufsprüfungen würden ebenso in der kommunalen Erwachsenenbildung (komvux) eingeführt. Neben den Prüfungen schlägt die Regierung vor, die Möglichkeiten zur Auslagerung von Unterricht in beruflichen Fächern zu erweitern. Derzeit kann solcher Unterricht an einzelne physische oder juristische Personen vergeben werden, der Vorschlag erweitert dies auf öffentliche Schulleiter innerhalb des Schulsystems. Diese Änderungen der Auslagerungsregeln sollen am 1. Juli dieses Jahres in Kraft treten. Die Berufsprüfung ist für das Herbsttrimester 2028 vorgesehen. Die Initiative zielt darauf ab, die Bildung besser an die Bedürfnisse des Arbeitsmarkts anzupassen und sicherzustellen, dass Schüler praktische Fähigkeiten erwerben, die durch Prüfungen nachgewiesen werden. Es werden keine weiteren Details zum Design oder Inhalt der Prüfungen in der Remiss angegeben, es wird jedoch betont, dass sie relevant für die spezifischen beruflichen Programme sein sollen. Diese Reform ist Teil der breiteren Investitionen der Regierung in die berufliche Bildung zur Stärkung der gesellschaftlichen Kompetenzen.