Lehrerausbildungsreform durch Haushaltsunsicherheit gefährdet

Die Lehrerausbildungsreform, die für die Sitzung 2026 vorgesehen ist, stößt auf Hindernisse durch das Scheitern der Verabschiedung des Finanzgesetzes 2026. Ein Sondergesetz, das am Dienstag, 23. Dezember, zur Prüfung vorgelegt wird, würde lediglich den Haushalt 2025 verlängern, ohne neue Maßnahmen zu ermöglichen. Dies gefährdet die Organisation der neuen bac +3-Einstellungsprüfungen, für die 88.000 Kandidaten registriert sind.

Die Reform der Lehrerausbildung für Grundschulen, weiterführende Schulen und Gymnasien schreitet inmitten von Haushaltswirren voran. Ab 2026 verlagern sich die Einstellungsprüfungen auf das bac +3-Niveau, gefolgt von zwei Jahren bezahlter Masterausbildung. Eine zweijährige Übergangsphase umfasst in diesem Jahr zwei Prüfungen pro Fachrichtung: eine auf bac +3- und eine auf bac +5-Niveau.

Das Scheitern des Parlamentsausschusses am 19. Dezember zwischen Senatoren und Abgeordneten zum Finanzgesetz 2026 untergräbt diese Umsetzung. Ohne verabschiedeten Haushalt ist ein Sondergesetz für die parlamentarische Beratung am 23. Dezember vorgesehen. Es würde lediglich den Haushalt 2025 übernehmen und neue Maßnahmen ausschließen.

Bac +5-Prüfungen könnten wie bisher fortgeführt werden, doch der neue bac +3-Test sorgt für Bedenken. Mit 7.900 geplanten Ausbildungsplätzen auf diesem Niveau und 88.000 registrierten Kandidaten bleibt die Organisation ungewiss. Bildungsminister Edouard Geffray äußerte Sorgen: „Diese Abschlussprüfung ist neu (…). Wenn das Finanzgesetz 2026 nicht verabschiedet wird, weiß ich derzeit nicht, wie diese Prüfung organisiert werden soll“, sagte er am 18. Dezember in der Sendung „Les Quatre Vérités“ bei France 2.

Dieses Szenario unterstreicht die Herausforderungen der Reform in einem angespannten parlamentarischen Klima, in dem die Finanzierung der 7.900 Ausbildungsplätze ohne Finanzgesetz nicht gesichert ist.

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