Aftonbladet hat umfassende Statistiken zu schwedischen Grundschulen und Kindertagesstätten zusammengestellt, einschließlich Noten, Lehrerkvalifikationen und Berichte über Fehlverhalten. Die Listen umfassen Tausende von Einrichtungen und heben sowohl Stärken als auch Probleme im Bildungssystem hervor.
Am 22. Dezember 2025 veröffentlichte Aftonbladet drei interaktive Listen basierend auf offiziellen Statistiken von Skolverket und Skolinspektionen. Die erste umfasst 3.241 Grundschulen in Schweden und zeigt Durchschnittsnoten, Anteil qualifizierter Lehrer, Ergebnisse nationaler Tests sowie die Notenentwicklung der Schüler von Jahr zu Jahr. Mikaela Zelmerlööw, Bildungsberaterin bei Skolverket, betont: „Es geht darum, die Abläufe zu spüren und auszuprobieren“, um zu beurteilen, ob eine Schule zu einem bestimmten Kind passt.
Die zweite Liste befasst sich mit Berichten über Fehlverhalten von 2022 bis 2024 aus 8.583 Schulen. Davon haben 4.220 mindestens einen Bericht erhalten, was der Hälfte aller Schulen im Land entspricht. Häufige Probleme umfassen Mobbing, unangemessene Lehrer und Risiken für die Gesundheit der Schüler. Skolinspektionen weist darauf hin, dass solche Berichte am häufigsten sind.
Für Kindertagesstätten wird eine Liste von 1.074 Einrichtungen in 197 Gemeinden präsentiert, die gemeldet wurden, mit Hunderten jährlicher Berichte über Gewalt, Rassismus und fliehende Kinder. Beispiele sind Fälle, in denen Personal rassistische Äußerungen förderte oder Kinder bis zur Abholzeit in verschmutzten Windeln ließ. Trotzdem führen nur wenige Berichte zu konkreten Konsequenzen.
Diese Untersuchungen ermöglichen es Eltern, Informationen über lokale Schulen und Kindertagesstätten zu suchen, aber Experten warnen, dass Zahlen nicht das volle Bild der Qualität einer Einrichtung erfassen.