Regierungsermittler Joakim Stymne schlägt vor, dass unabhängige Schulen und Kindergärten mit Mängeln für eine bestimmte Zeit nicht erweitert werden dürfen. Der Vorschlag umfasst ein Verbot der Erweiterung durch Akquisitionen und verpflichtende Stellungnahmen der Gemeinden zu langfristigen Auswirkungen. Ziel ist es, Qualität und Einhaltung der Vorschriften im Bildungssystem zu gewährleisten.
Regierungsermittler Joakim Stymne legt in einem Gastbeitrag in der DN Vorschläge vor, das Wachstum unabhängiger Schulen und Kindergärten mit schlechter Leistung einzuschränken. Laut Stymne konnten unabhängige Betreiber mit schwerwiegenden Mängeln bisher ungehindert expandieren, was nun gestoppt werden soll. Schulleiter und Eigentümer, die kürzlich behördlichen Eingriffen unterzogen wurden, sollen für eine bestimmte Zeit weder bestehende Betriebe erweitern noch neue Einrichtungen gründen. Stymne schlägt zudem ein Verbot vor, Betriebe durch den Erwerb anderer Schulen oder Kindergärten zu erweitern. „Dies schafft einen starken Anreiz für Eigentümer und Schulleiter, gute Qualität und Einhaltung der Vorschriften in ihren bestehenden Einrichtungen sicherzustellen“, schreibt er. Um die Genehmigungsprüfung zu verschärfen, will er verpflichtende Stellungnahmen der betroffenen Gemeinde an die Schulinspektion einführen. Diese Stellungnahmen sollen negative wirtschaftliche, organisatorische oder pädagogische Folgen bewerten, die über drei Jahre nach der Errichtung hinausreichen. „Die Stellungnahme soll die Grundlage für die Prüfung der Schulinspektion bilden, ob eine Errichtung negative wirtschaftliche, organisatorische oder pädagogische Folgen über einen Zeitraum von drei Jahren nach der Errichtung hinaus mit sich bringt“, betont Stymne. Der Vorschlag betont, dass das Recht, Schulen mit öffentlichen Mitteln zu betreiben, ein Vertrauen ist, das im Laufe der Zeit verdient werden muss. Der Artikel wurde am 8. Januar 2026 veröffentlicht.