Jayson Tatum ist nach der Erholung von einer Achillessehnenoperation in den Kader der Boston Celtics zurückgekehrt und hat in seinen ersten zwei Spielen mit Fokus auf Playmaking gespielt. Das Team, das in seiner Abwesenheit bestens zurechtkam, passt seine erfolgreiche Offensive an, um den Star-Forward vor den Playoffs einzugliedern. Tatums Präsenz schafft durch effizientes Passspiel und defensive Gravitation Chancen für die Teamkollegen.
Die Boston Celtics stehen vor der Herausforderung, Jayson Tatum mit etwa einem Monat bis zu den Playoffs wieder in ihre hochperformante Offensive zu integrieren. Vor seiner Rückkehr wies das Team eine Bilanz von 41-21 auf und rangierte auf Platz zwei in der NBA-Offensiveffizienz. Im Gegensatz zu Michael Jordans Comeback 1995 zu einem mittelmäßigen Chicago Bulls-Team verfügen die Celtics über einen tiefen Supporting Cast, einschließlich einer Karrierebestleistung von Jaylen Brown. nnIn seinen ersten zwei Spielen hat Tatum durchschnittlich 21.3 Feldwurfversuche pro 36 Minuten absolviert, was ein potenzielles Karrierehoch darstellen könnte, obwohl sein Wurfspiel noch rostig ist. Bemerkenswerterweise sticht sein Playmaking hervor. In der vergangenen Saison hielt er den Ball 3.71 Sekunden pro Berührung; bei seinem Debüt sank dies auf 2.64 Sekunden, was auf schnellere Entscheidungen hindeutet. Diese Effizienz hielt im Sonntags-Sieg gegen Cleveland an. nnTatums Rückkehr hat das Teilen des Balls hervorgehoben. Die Verteidigungen konzentrieren sich stark auf ihn und öffnen dadurch Lücken für andere. So fixierte etwa Evan Mobley Tatum in der Transition, was Neemias Queta erlaubte, für Derrick White zu screenen, der nach Tatums Pass einen leichten Korb erzielte. Ähnlich haben Quetas Screens Dunks und Dreier für Tatum und Mitspieler wie Sam Hauser ermöglicht. nnDas Duo aus Tatum und Center Neemias Queta verspricht viel, da Tatum sich an einen starken Screener und Roller gewöhnt, anders als an seine üblichen spacing Bigs. In der Transition ziehen Tatum und Brown die Verteidiger an und erzeugen offene Würfe, wie Browns Lay-up, als P.J. Washington Tatum priorisierte. nnDerzeit setzt Tatum auf selbstloses Spiel im Celtics-System, das auf weit verbreitetem Schießen und Entscheidungsfindung basiert. Dieser Ansatz nutzt seinen Basketball-IQ, um einfache Scorings zu generieren, ohne schwierige Würfe zu erzwingen. Während er seine Kräfte wieder aufbaut, liegt der Fokus auf ergänzenden Beiträgen statt auf Dominanz.