Das Landobservatorium präsentierte am 24. Juni Daten, denen zufolge sich mehr als 13 Millionen Hektar in ausländischem Besitz befinden. Die Sitzung fand im Ausschuss für Wissenschaft und Technologie des Senats statt.
Der vierte Bericht des Landobservatoriums legt dar, dass US-Amerikaner 2,7 Millionen Hektar, Italiener 2 Millionen und Spanier 1,7 Millionen Hektar besitzen. Diese Flächen konzentrieren sich auf Grenzgebiete, Flusszonen und Standorte mit kritischen Mineralien.
Die Präsentation fand am 24. Juni während eines Informationsgesprächs unter dem Vorsitz von Senator Eduardo Wado de Pedro statt. Anwesend waren Senatoren, Akademiker, ehemalige Minister und soziale Führungspersönlichkeiten.
Der Bericht untersucht den von Minister Federico Sturzenegger geförderten Gesetzentwurf, der die Beschränkungen des Landgesetzes 26.737 aus dem Jahr 2011 aufhebt. Dieses Gesetz legte ein Maximum von 15 Prozent ausländischem Landbesitz fest und verbot den Erwerb in Flussgebieten.
Die interaktive Karte wurde von Mitgliedern der UBA auf Basis von Daten des Nationalen Registers für ländliche Flächen erstellt. Die Regierung von Javier Milei versuchte, das Gesetz mittels des Dekrets DNU 70/2023 aufzuheben.