Der Ausschuss für Verfassungsfragen hat eine Initiative gebilligt, die ausländische Einflussnahme als Grund für die Annullierung von Wahlen hinzufügt und die Wahl der Justiz auf 2028 verschiebt.
Die von Ricardo Monreal vorangetriebene Reform wurde mit 28 Ja-Stimmen gegen 9 Nein-Stimmen angenommen. Sie wurde zur Debatte an das Plenum der Abgeordnetenkammer weitergeleitet. Oppositionsabgeordnete kritisierten die Unklarheit des Begriffs der ausländischen Einflussnahme. Nadia Navarro Acevedo von der PRI erklärte, dass Berichte oder Stellungnahmen als Vorwand für eine Nichtigerklärung missbraucht werden könnten. Der Mehrheitsblock verteidigte die Maßnahme zum Schutz der Wahlprozesse. Ricardo Astudillo von der PVEM betonte, dass Mexikos Schicksal nicht außerhalb des Landes entschieden werden dürfe. Die Initiative ändert Artikel 41 der Verfassung. Zudem wurde mit 29 Ja-Stimmen die Verschiebung der Justizwahl von 2027 auf 2028 beschlossen.