Als Reaktion auf die gestern angekündigte zweiwöchige Flugbetriebseinstellung der mexikanischen Fluggesellschaft Magnicharters aufgrund logistischer Probleme, durch die zahlreiche Passagiere am Ende der Osterferien 2026 festsaßen, kritisierte Präsidentin Claudia Sheinbaum das abrupte Vorgehen und sicherte staatliche Unterstützung bei der Umbuchung zu. Die Behörden SICT, AFAC und Profeco untersuchen den Vorfall und leisten Hilfe bei anderen Fluggesellschaften.
Magnicharters, die 1984 von Augusto Bojórquez und Luis Bojórquez Maza gegründete Fluggesellschaft aus Monterrey (verbunden mit dem Reisebüro Magnitur, rechtlich vertreten durch José David Bojorquez Maza), betreibt 12 Boeing 737 zu Zielen wie Cancún, Mérida, Huatulco und Puerto Vallarta. Angesichts sinkender Passagierzahlen – von 362.000 im Jahr 2022 auf 200.000 im Jahr 2025 – setzte das Unternehmen gestern unter Verweis auf logistische Probleme alle Flüge aus.
Zum Abschluss der Osterferien 2026 sorgte diese Entscheidung für Chaos an den betroffenen Flughäfen in Strandregionen. In ihrer heutigen Morgenpressekonferenz bezeichnete Präsidentin Sheinbaum das Vorgehen als „abrupt“ und erklärte: „Wir suchen nach Wegen, um diese Passagiere zu unterstützen, damit sie Rückflüge an ihre Herkunftsorte erhalten können. Das SICT leistet jede notwendige Unterstützung.“ Sie verwies zudem auf die Untersuchungen von Profeco zu den Hintergründen.
Das SICT (unter der Leitung von Jesús Esteva) und die AFAC raten gestrandeten Passagieren in Cancún, Mérida und Huatulco, sich an die Schalter von Aeroméxico, Viva Aerobus und Volaris zu wenden. Auch die Verbraucherschutzbehörde Profeco (unter der Leitung von Iván Escalante) ist in den Fall involviert.