Präsidentin Claudia Sheinbaum gab bekannt, dass der Präsident von Südkorea auf ihren Brief geantwortet hat, in dem sie zusätzliche BTS-Konzerttermine in Mexiko angefordert hatte. Währenddessen hat Profeco Verfahren gegen Ticketmaster wegen Unregelmäßigkeiten beim Ticketverkauf eingeleitet, mit möglicher Strafe von bis zu 5 Millionen Pesos.
Während ihrer Morgenkonferenz am 2. Februar 2026 enthüllte Präsidentin Claudia Sheinbaum die Antwort des Präsidenten von Südkorea auf einen zuvor gesandten diplomatischen Brief. Der Brief forderte zusätzliche Termine für BTS-Konzerte in Mexico-Stadt oder Alternativen wie Bildschirme für Fans, angesichts der hohen Nachfrage. Sheinbaum erläuterte: „Ja, er hat geantwortet, dass sie bereits mit der Promoterfirma im Kontakt stehen und hoffen, bald in Verbindung zu treten. Hoffen wir auf gute Nachrichten.“ Sie fügte hinzu, dass der südkoreanische Führer erklärte: „Vielen Dank an die Mexikaner für ihr Interesse an dieser Musikgruppe; er schätzt den Brief sehr und hat bereits die Produktionsfirma von BTS kontaktiert. Er hofft, dass sie uns bald kontaktieren.“ Das Interesse entstand nach dem Ticketverkauf für die BTS-Konzerte, bei dem Ticketmaster 2,1 Millionen Nutzer meldete, die versucht haben, Tickets zu kaufen, aber nur 136.400 verfügbar waren, was 6,4 % der Nachfrage entspricht. Es gab einen Peak von über 1,1 Millionen Personen in der virtuellen Warteschlange. Das Unternehmen stellte klar, dass keine dynamische Preisfestsetzung verwendet wurde, die Preise blieben fest und der Verkauf war rein digital, ohne physische Tickets. In derselben Pressekonferenz kündigte Iván Escalante Ruiz, Leiter von Profeco, den Beginn von Verfahren gegen Ticketmaster wegen Gesetzesverstößen an, die aus Beschwerden über die Klarheit der Verkaufsinformationen resultieren. Das Unternehmen wurde am 28. Januar benachrichtigt und hat 10 Werktage Zeit, Beweise vorzulegen, bis zum 12. Februar. Die Strafe könnte bis zu 5 Millionen Pesos betragen. Zusätzlich sandte Profeco elektronische Mahnungen an Weiterverkaufsplattformen wie StubHub, Viagogo und Hello Ticket, die jeweils in den USA, der Schweiz und Spanien ansässig sind. Diese müssen mexikanische Vorschriften einhalten, sonst drohen rechtliche Schritte und mögliche Betriebsbeschränkungen. Profeco arbeitet mit der Behörde für digitale Transformation und Telekommunikation zusammen, um Richtlinien zu Werbung, Information und Ticketverkauf für Konzerte zu erarbeiten, die in den kommenden Wochen im Amtsblatt der Föderation veröffentlicht werden sollen.