Händler am Mtindwa-Markt in Umoja zählen ihre Verluste, nachdem ein massiver Brand das belebte Handelszentrum am Samstag, den 3. Januar, heimgesucht hat. Einsatzkräfte eilten bei dicken Rauchwolken zum Ort des Geschehens, während Feuerwehrleute unermüdlich arbeiteten, um das Inferno einzudämmen, bevor es auf nahegelegene Häuser übergreifen konnte. Der Brand wird auf einen defekten Transformator zurückgeführt.
Das Feuer breitete sich schnell durch die Marktstände aus, Berichte deuten darauf hin, dass es auf Wohnhäuser übergreifen wollte, was Anwohner zur Evakuierung zwang, während Einsatzkräfte gegen die Flammen kämpften. Behörden haben Anwohner aufgefordert, den Bereich zu meiden, solange die Operationen laufen. Das volle Ausmaß der Schäden und etwaige Opfer sind unklar, da die Behörden noch keine offizielle Erklärung abgegeben haben.
Für die Händler am Mtindwa-Markt ist dies ein Albtraum, den sie schon einmal durchlebt haben. Der Markt hat über Jahre hinweg wiederkehrende Brände erlebt, wobei der verheerendste Vorfall am 14. Juni 2023 gegen 2 Uhr morgens den gesamten Markt zerstörte und über 800 Händler um ihre Stände und Waren brachte. Jener Brand 2023 beschädigte auch die benachbarte Kenya Assemblies of God (KAG) Kirche.
Die Händler vermuteten damals Brandstiftung und behaupteten, das Feuer sei absichtlich gelegt worden, um sie zum Verlassen des Platzes zu zwingen. Sie kritisierten die Feuerwehr der County Nairobi für die verspätete Reaktion und behaupteten, die Feuerwehrautos seien über eine Stunde zu spät mit unzureichendem Wasser angekommen.
Der Brand am Samstag reiht sich in eine wachsende Liste von Marktplätzenbränden in Nairobi ein, darunter Gikomba und Toi. Er unterstreicht die anhaltenden Herausforderungen bei Markt-Infrastruktur und Notfallreaktionen in der Hauptstadt.