Mendonça entscheidet, Vorcaro muss nicht vor INSS-CPI aussagen

Oberster Richter André Mendonça hat entschieden, dass Daniel Vorcaro, Eigentümer von Banco Master, nicht vor der gemischten INSS-CPI erscheinen muss. Die Entscheidung folgte der Verschiebung seines Zeugnisses durch das Komitee auf den 23. Februar. Vorcaro, unter elektronischer Überwachung, erwägt, der Befragung fernzubleiben.

Am 19. Februar 2026 entschied Oberster Richter André Mendonça, dass Daniel Vorcaro, Eigentümer von Banco Master, nicht vor der gemischten Parlamentarischen Untersuchungskommission (CPI) des INSS erscheinen muss. Die CPI hatte Vorcaros Aussage auf Montag, den 23. Februar, vorverlegt und sie anderen interessierten Kongressausschüssen vorgezogen.  Vorcaro, der Ende November 2025 am Flughafen Guarulhos in São Paulo festgenommen wurde, während er während der Operation Compliance Zero der Bundespolizei ein Flugzeug nach Dubai besteigen wollte, trägt seitdem eine elektronische Fußfessel. Seine Anwälte beantragten die Erlaubnis, per Privatjet nach Brasília zu reisen, und beriefen sich auf Sicherheitsbedenken und Imageschutz, doch Mendonça lehnte ab und erlaubte nur Linienflüge oder ein Flugzeug der Bundespolizei.  Der Präsident der CPI, Senator Carlos Viana (Podemos-MG), äußerte die Hoffnung auf Vorcaros Erscheinen und lobte Mendonças Entscheidung. „Der Minister hat institutionellen Einsatz gezeigt angesichts der Schwere der Sache. Es geht um Witwen, Waisen und Rentner, die geschädigt wurden“, schrieb Viana in den sozialen Medien. Mendonça übernahm am 12. Februar die Rolle des Berichterstatters im Master-Fall, nachdem eine Gerichtsversammlung Dias Toffoli von dieser Position abberief.  Das Urteil fällt inmitten von Ermittlungen gegen Banco Master, wobei Vorcaro erwägt, trotz der Erwartungen des Komitees nicht zu erscheinen.

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