Über 500 Städte und Gemeinden in Deutschland haben sich laut WWF an der Earth Hour beteiligt. Um 20.30 Uhr erloschen Lichter an Wahrzeichen wie dem Brandenburger Tor und Schloss Neuschwanstein. Die Aktion diente als Signal für Klimaschutz.
Die Umweltschutzorganisation WWF meldet, dass 506 Städte und Gemeinden in Deutschland am Samstag an der Earth Hour teilgenommen haben. Um 20.30 Uhr Ortszeit schalteten sie für eine Stunde das Licht aus, darunter bekannte Wahrzeichen wie das Schloss Neuschwanstein, das Brandenburger Tor in Berlin, der Erfurter Dom und das Schalke-Stadion in Gelsenkirchen.
Viviane Raddatz, Klimachefin von WWF Deutschland, interpretierte die starke Beteiligung als "ein klarer Auftrag an die Politik, ihre klimapolitischen Rückschritte zu beenden, die Energiewende konsequent voranzutreiben und unsere Abhängigkeit von fossilen Energien zu verringern".
Die Earth Hour fand in diesem Jahr zum 20. Mal statt. Sie wurde 2007 vom WWF Australien ins Leben gerufen und ruft weltweit Millionen Menschen auf, um 20.30 Uhr Ortszeit für 60 Minuten das Licht zu löschen – als Zeichen für Klima- und Umweltschutz. Auch international beteiligten sich Millionen.