Der erste Prozess im mutmaßlichen Korruptionsfall um die Beschaffung von Chromebook-Laptops im Bildungsministerium findet heute endlich statt, nach zwei Verschiebungen aufgrund der Gesundheitsprobleme von Nadiem Makarim. Der ehemalige Bildungs-, Kultur-, Forschungs- und Technologieminister von 2019-2024 gilt nun als gesund und ist bereit, der Verlesung der Anklage am Zentralen Korruptionsgericht Jakarta beizuwohnen.
Der Auftaktprozess zum mutmaßlichen Korruptionsfall im Digitalisierungsprogramm für das Bildungswesen, das die Beschaffung von Chromebook-Laptops und Chrome Device Management (CDM) im Ministerium für Bildung, Kultur, Forschung und Technologie (Kemendikbudristek) von 2019 bis 2022 umfasst, findet am Montag, den 5. Januar 2026, am Korruptionsgericht im Rahmen des Bezirksgerichts Zentral-Jakarta statt. Auf der Agenda steht die Verlesung der Anklage gegen Nadiem Anwar Makarim als Angeklagten.
Zuvor war der Prozess zweimal verschoben worden, am 16. Dezember 2025 und am 23. Dezember 2025, da Nadiem sich noch von einer Operation erholte. Er hatte am 12. Dezember 2025 eine Operation wegen Analfistel durchführen lassen, die dritte für dieselbe Erkrankung, begleitet von Komplikationen wie Reinfektion, Abszess und wiederkehrendem Blutungsrisiko. Medizinische Empfehlungen sahen eine Mindesterholungszeit von 21 Tagen vor, bestätigt von Krankenhausärzten und dem Arzt des Generalstaatsanwalts, Muhammad Yahya Sobirin.
Nadiems Rechtsberater Ari Yusuf Amir sagte: „Nadiems Zustand wird noch behandelt, aber er wird am Prozess teilnehmen.“ Er fügte hinzu, dass sein Mandant die Sache schnell klären wolle, um zu beweisen, dass Nadiem kein Korrupter sei. Ein weiterer Anwalt, Dodi S. Abdulkadir, betonte die Bereitschaft des Teams, mit dem Prozess fortzufahren, einschließlich der Einlegung von Einwendungen bei Verlesung der Anklage, obwohl frühere Verschiebungen aufgrund gesundheitlicher Probleme unvermeidbar waren.
Das Büro des Generalstaatsanwalts hat Nadiem nun als gesund erklärt. Dieser Prozess markiert den ersten Schritt in den rechtlichen Verfahren zum mutmaßlichen Korruptionsfall bei der Beschaffung bildungsrelevanter Geräte.