Die nationale Biosicherheitsbehörde hat Forscher dazu aufgerufen, bei Versuchen mit gentechnisch veränderten Organismen strikt auf die Einhaltung der Sicherheitsregeln zu achten, um Gesundheit und Umwelt zu schützen.
Die amtierende Geschäftsführerin Dr. Ann Karimi äußerte diese Forderung während eines Besuchs einer Delegation aus dem Senegal in den KALRO-Zentren in Muguga und Kandara. Sie betonte die Einhaltung des Biosicherheitsgesetzes von 2009, während Kenia die biotechnologische Forschung vorantreibt.
Die Versuche an Nutzpflanzen wie krankheitsresistenter Maniok, krautfäuleresistenten Kartoffeln und Bt-Mais werden fortgesetzt. Dr. Martin Mwirigi von KALRO erklärte, das Ziel sei die Züchtung klimaresilienter und schädlingsresistenter Sorten bei gleichzeitigem Schutz der öffentlichen Gesundheit.
Bt-Baumwolle wird seit 2020 kommerziell angebaut, wobei durch die Überwachung der NBA keine negativen Auswirkungen gemeldet wurden. Gerichtsverfahren stellen jedoch nach der Aufhebung des zehnjährigen Verbots im Jahr 2022 weiterhin den Vertrieb von gentechnisch veränderten Produkten in Frage.