Die Nusa-Mandiri-Universität (UNM) fordert Studierende auf, nicht nur hohe Grade-Point-Averages (GPAs) zu jagen, sondern das Wesen des Lernprozesses zu erfassen. Die Leiterin des Instituts für Lernen und Professional Development der UNM, Nurmalasari, betont die Notwendigkeit eines Paradigmenwechsels in der Bildung hin zu Lernqualität. Die Aussage wurde am 29. Januar 2026 in Jakarta gemacht.
Inmitten einer akademischen Kultur, die den Erfolg von Studierenden noch immer am kumulierten Notendurchschnitt (GPA) misst, lädt die Nusa-Mandiri-Universität (UNM) als Digital Business Campus die Studierenden ein, über ihre Universitätsziele nachzudenken. Laut UNM ist GPA zwar ein wichtiger akademischer Indikator, sollte aber nicht der einzige Fokus im Hochschulbereich sein. Das Phänomen, dass Studierende sich übermäßig auf Noten konzentrieren, ist weit verbreitet: Sie lernen nur für Prüfungen, pauken ohne tiefes Verständnis und erledigen Aufgaben nur, um Anforderungen zu erfüllen. Dadurch verliert der Lernprozess seine Bedeutung als Raum für Wissenserkundung und Entwicklung kritischer Denkfähigkeiten. Das Bildungssystem, das Noten als Hauptmaßstab für Stipendien, Stellenbewerbungen und Erfolge betont, verschärft dieses Dilemma. Leiterin des Instituts für Lernen und Professional Development (LPPP) der UNM, Nurmalasari, erklärte: „GPA ist tatsächlich wichtig als akademischer Indikator, aber weitaus wichtiger ist, wie Studierende Denkfähigkeiten, Charakter und reflexive Fähigkeiten aufbauen. Die Hochschulbildung sollte echte Lerner hervorbringen, keine Notenjäger.“ Diese Aussage wurde in einer offiziellen Mitteilung am Donnerstag (29. Januar 2026) veröffentlicht. Nurmalasari fügte hinzu, dass der Druck durch aufgestapelte Aufgaben und Notenziele oft zu mentaler Erschöpfung bei Studierenden führt. Viele sind körperlich anwesend, haben aber ihren Geist auf Fristen gerichtet, nicht auf das Verständnis des Stoffs. „Wenn Studierende nur mit der Erledigung von Aufgaben beschäftigt sind, ohne den Sinn des Lernens zu verstehen, verliert der Campus seine Funktion als Raum für intellektuelles Wachstum. An der UNM fördern wir aktives, reflektierendes und kontextuelles Lernen“, fuhr sie fort. Die UNM betont das Gleichgewicht zwischen akademischen Leistungen und der Entwicklung von Soft Skills wie Kommunikation, Zusammenarbeit, kritischem Denken, Zeitmanagement und Arbeitsethik. Durch projektbasierte Ansätze, Diskussionen und Integration digitaler Technologien bietet die UNM sinnvolle Lernprozesse, die relevant für die reale Welt sind. „GPA sollte das Ergebnis eines gesunden Lernprozesses sein, kein Ziel, das auf Kosten der psychischen Gesundheit und der Qualität des Verständnisses verfolgt wird“, betonte Nurmalasari. Mit diesem Ansatz hofft die UNM, dass ihre Absolventen nicht nur gute Noten, sondern auch starken Charakter, scharfe Denkfähigkeiten und Bereitschaft haben, um berufliche und gesellschaftliche Herausforderungen zu meistern.