Nach der Veröffentlichung der Ergebnisse der Kenya Junior School Education Assessment sind viele Eltern verunsichert durch das neue 8-stufige Bewertungssystem. Sie suchen Klärung zu Noten wie ‚EE‘, unsicher, ob diese hohe oder niedrige Leistungen bedeuten. Das Bildungsministerium führte diesen Wechsel von der traditionellen Skala A-E ein.
Nur einen Tag nachdem das Bildungsministerium die Ergebnisse der Kenya Junior School Education Assessment (KJSEA) am 12. Dezember 2025 verkündet hat, suchten zahlreiche Eltern die Schulen ihrer Kinder auf, um Erklärungen zum neuen Bewertungssystem zu erhalten. Dieser 8-stufige Ansatz hat landesweit für große Verwirrung gesorgt, da Eltern Mühe haben, die wahre Bedeutung der Noten ihrer Kinder zu deuten.
Bisher nutzte das traditionelle System Noten von A bis E, nun werden Leistungen in vier Hauptniveaus unterteilt: Erwartungen übertreffend (EE), Erwartungen erfüllend (ME), Erwartungen annähernd (AE) und unter den Erwartungen (BE). Jedes Fach wird mit maximal 8 Punkten bewertet, mit 9 Lernbereichen, was einen Höchstwert von 72 Punkten ergibt.
Eltern äußern Frustration über die Schwierigkeit, die Ergebnisse zu verstehen. Ein Elternteil sagte: „Ich habe die Ergebnisse meines Kindes gecheckt und ‚EE‘ gesehen, und ich bin verwirrt über diese Begriffe, die schwer zu interpretieren sind. Wir waren an die traditionelle Bewertungsweise gewöhnt.“ Manche hielten ‚EE‘ irrtümlich für eine schlechte Leistung wie die alte Note E.
Tatsächlich steht ‚EE‘ für starke Leistung: EE1 (90-100 Prozent) für außergewöhnliche Leistung und EE2 (75-89 Prozent) für sehr gut. ME1 (58-74 Prozent) ist gut, ME2 (41-57 Prozent) ausreichend. AE1 (31-40 Prozent) bedarf Verbesserung, AE2 (21-30 Prozent) unterdurchschnittlich. BE1 (11-20 Prozent) deutlich unterdurchschnittlich und BE2 (1-10 Prozent) minimal.
Das System soll nuancierteres Feedback zum Lernfortschritt geben, verursacht aber erhebliche Unruhe bei Eltern, die mit den Änderungen nicht vertraut sind.