Südafrikanische Polizeibeamte erklärten dem Parlament am 10. Juni 2026, dass mangelnde Beweise eine Feststellung von Fehlverhalten im Fall des Diebstahls auf der Phala-Phala-Farm im Jahr 2020 verhindert hätten.
Der Polizeiausschuss empfing Berichte des South African Police Service sowie des Independent Police Investigative Directorate. Beamte gaben an, dass der Diebstahl von mindestens 580.000 US-Dollar auf der Farm von Präsident Cyril Ramaphosa mit zweijähriger Verspätung gemeldet wurde, was die Sicherung physischer Beweise verhinderte. Ausschussmitglieder, darunter der Vorsitzende Ian Cameron und der ATM-Vorsitzende Vuyo Zungula, äußerten sich frustriert über diese Erklärungen. Sie stellten infrage, warum Generalmajor Wally Rhoode vom Presidential Protection Service kein Strafverfahren einleitete und warum die disziplinarischen Empfehlungen des IPID nicht umgesetzt wurden. Der SAPS beharrte darauf, dass es keine Hinweise auf politische Einflussnahme oder eine direkte Steuerung der Vorgänge durch Ramaphosa gebe. Das IPID merkte an, dass es nicht über die rechtliche Befugnis verfüge, seine Ergebnisse durchzusetzen. Der Ausschuss wird nun erwägen, Rhoode vorzuladen und sich mit dem separaten Amtsenthebungsverfahren abzustimmen.