Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius hat nach dem Ende des AfD-Parteitags in Erfurt bekräftigt, der Partei im Fall einer Regierungsbeteiligung keinen Zugang zu geheim eingestuften Informationen geben zu wollen.
Pistorius verwies auf die Nähe der AfD zu Russland. „Die Nähe zu Putin ist nicht zu übersehen. Die Vermutung, dass es Geld aus Russland gibt, steht ebenfalls im Raum“, sagte er der „Bild am Sonntag“.
Der SPD-Politiker betonte, sensible Informationen dürften nicht in die falschen Hände geraten. „Wir beschäftigen uns intensiv mit der Frage, wem wir Zugang zu geheim eingestuften Informationen geben können“, fügte er hinzu.
Grünen-Fraktionsvize Konstantin von Notz unterstützte die Position. „Die AfD ist der parlamentarische Arm Moskaus in Deutschland“, sagte er dem Handelsblatt. Der AfD-Parteitag in Erfurt endete am Sonntag.