Bericht legt Stasi-Kontakte von AfD-Abgeordneten in Brandenburg offen

Eine Kommission des Brandenburger Landtags hat Kontakte von vier AfD-Politikern zur Staatssicherheit der DDR aufgedeckt. Die Betroffenen waren jung, als sie Verbindungen hatten.

Die Kommission veröffentlichte in dieser Woche die Ergebnisse ihrer Überprüfung. Demnach fielen vier von 30 AfD-Abgeordneten mit Kontakten zur Staatssicherheit auf.

Falk Janke und Peter Drenske leisteten ihren Wehrdienst im Wachregiment Felix Dserschinski. Roman Kuffert war 1979 unter dem Decknamen Atze für rund vier Wochen inoffizieller Mitarbeiter. Jean-René Adam sammelte unter dem Decknamen Hubert Informationen über junge Menschen.

Die AfD inszeniert sich als Erbe der friedlichen Revolution von 1989. Die Kommission stellte fest, dass die Kontakte der Genannten nicht zu schweren Belastungen führten.

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