Luigi Pantisano, Bewerber um den Vorsitz der Linken, erklärt sich bereit, nach der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt mit der CDU zusammenzuarbeiten, falls dies eine Regierungsbeteiligung der AfD verhindert.
Pantisano betonte gegenüber dem Redaktionsnetzwerk Deutschland, dass das oberste Ziel darin bestehe, Faschisten an der Macht zu hindern. Er verwies auf bestehende Modelle in Thüringen und Sachsen, bei denen Mehrheiten ohne Regierungsbeteiligung der Linken zustande kommen.
Eine formelle Koalition mit der CDU schloss er jedoch nicht aus, warnte aber vor Risiken. Solche Bündnisse könnten das Narrativ der AfD bedienen, wonach alle anderen Parteien gleich seien.
Die AfD liegt vor der Wahl am 6. September in Umfragen vor der CDU. Ministerpräsident Sven Schulze schließt Koalitionen sowohl mit der AfD als auch mit den Linken aus.