Präsident Kast unterzieht sich Drogentest und kündigt Gesetzesentwurf an

Präsident José Antonio Kast unterzog sich am Mittwochmorgen in einem medizinischen Zentrum in Las Condes einem Drogentest, seinem ersten seit Amtsantritt. Die Maßnahme reagiert auf die Kritik der Opposition wegen Verzögerungen bei den Tests von Ministern trotz eines bestehenden Gesetzes. Kast kündigte Reformen zur Stärkung der Integrität an, darunter regelmäßige Tests für Gesetzgeber.

José Antonio Kast besuchte das medizinische Zentrum der Asociación Chilena de Seguridad in Las Condes für einen Haar-Drogentest, den er aus eigenen Mitteln finanzierte. Er erklärte, die Ergebnisse würden veröffentlicht, sobald sie verfügbar seien. Der Schritt erfolgt als Reaktion auf Forderungen der Opposition, darunter von der Partido Socialista, die eine Überwachung durch die Contraloría verlangte. Ein bestehendes Gesetz schreibt Tests für Beamte vor, doch fehlen laut Angaben von La Moneda die Finanzierung und die entsprechenden Regelungen. Kast schlug eine Änderung des Dekrets Supremo Nr. 1.215 von 2006 vor, um Haartests zu standardisieren, die bis zu 90 Tage zurückreichen. Er kündigte einen Gesetzesentwurf an, der die Anforderung auf den Präsidenten ausweitet, eine verpflichtende Veröffentlichung vorsieht und eine Finanzierung durch Dipres für die Ministerien regelt. Die Regelung würde Senatoren, Abgeordnete und Parteivorsitzende, die öffentliche Gelder erhalten, durch regelmäßige öffentliche Tests einbeziehen. Ministerin Mara Sedini merkte an, dies sei ein Wahlversprechen gewesen, wobei viele Beamte bereits vor Amtsantritt freiwillige Tests absolviert hätten. Politiker der Regierungspartei wie Ximena Ossandón und Andrés Longton lobten den Schritt, während Oppositionelle wie Manouchehri und Luis Cuello auf die Einhaltung gesetzlicher Fristen pochten.

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