Ein Video ist aufgetaucht, das einen Sammlerdolch aus dem Presskit von Ubisofts abgesagtem Prince of Persia: The Sands of Time Remake zeigt. Dieses Item, verpackt in einer markengebrandeten Holzkiste, unterstreicht, wie nah das Projekt am Launch war. Die Enthüllung kommt inmitten der jüngsten Umstrukturierung von Ubisoft, die das Remake gestrichen hat.
Das Auftauchen eines Unboxing-Videos hat Licht auf die vorbereiteten Werbematerialien für Ubisofts Prince of Persia: The Sands of Time Remake geworfen, das letztendlich abgesagt wurde. Die Aufnahmen zeigen eine Holzkiste mit dem Titel des Spiels, die einen Sammlerdolch mit goldbemaltem Griff und einer irisierenden, harzartigen Klinge enthält. Ein Displayständer, ebenfalls mit dem Spielenamen in Goldlettern versehen, war dem Item beigefügt. Dieses Presskit-Artefakt deutet darauf hin, dass das Entwicklerteam in den finalen Phasen vor dem Release war. 2020 angekündigt, erlitt das Remake wiederholte Verzögerungen und einen vollständigen Neustart im Jahr 2023. Ende letzten Jahres zielte Ubisoft auf einen Launch im vierten Quartal des laufenden Geschäftsjahres ab, das am 31. März endet. In einer umfassenderen Unternehmensumstrukturierung im vergangenen Monat leitete Ubisoft jedoch ein „major organisational, operational and portfolio reset“ ein. Dieser Schritt verschob sieben Projekte, schloss zwei Studios und kassierte mehrere Titel, einschließlich des Sands-of-Time-Remakes. Die Entscheidung unterstreicht die anhaltenden Herausforderungen in der Gaming-Branche. Die Entwickler äußerten, dass die Absage „tief enttäuschend“ für Fans sei, betonten aber, dass sie „nicht bedeutet, [vom Franchise] dauerhaft wegzutreten“. Ubisoft hat sich noch nicht zur Authentizität des geleakten Presskit-Videos geäußert. Während das Schicksal des Remakes besiegelt ist, weckt der Vorfall erneut Interesse an der Prince-of-Persia-Reihe, die ursprünglich 2003 erschien, und wirft Fragen zu Ubisofts zukünftiger Richtung für Legacy-Titel auf.